Vorurteile
Vier Vorurteile gegen Yoga und was wirklich dran ist:
1. Yoga ist nichts für Männer!
Es trifft schon zu, dass Männer eher Sportarten bevorzugen, die Muskeln aufbauen und bei denen der Schweiß nur so rinnt. 80 Prozent der Yogabegeisterten sind hierzulande zwar immer noch Frauen, doch die Tendenz der männlichen Yogaanhänger ist steigend.
Und: Immerhin sind aktuell 40 Prozent der Yogalehrer männlich.
2. Für Yoga muss man gelenkig sein!
Nicht unbedingt. Nirgends steht geschrieben, dass man mit der Nasenspitze sein Knie berühren muss oder ins Spagat kommen sollte. Eins sollte man lernen – nämlich seine Grenzen wahrnehmen!
3. Yoga ist eigentlich gar kein richtiger Sport!
Aber natürlich! Man verbrennt zwar nicht so viele Kalorien wie beim Ausdauersport, eine ca. 65 kg schwere Frau verbrennt dennoch knapp 80 Kilokalorien pro Stunde und damit genauso viel wie in einem Fitness-Studio beim Gerätetraining. Yoga macht außerdem besonders schöne, wohl definierte Muskeln und erreicht die tiefer liegende Muskulatur, an die man mit Gerätetraining nicht so leicht herankommt.
4. Yoga ist esoterisch!
Die überlieferten, authentischen Körperhaltungen aus dem Yoga werden seit Jahrtausenden geübt und können von jedem Menschen erlernt und praktiziert werden – daran ist nichts Esoterisches zu finden. Probiere es aus. Wie es der indische Lehrer des Ashtanga Pattabhi Jois formuliert: “99% Praxis, 1% Theorie.”